Verkehrsunfall LKW

Einsatzkategorie: Verkehrsunfall > Schadstoffunfall

Einsatzort: A2
Datum: 27.11.2017
Einsatzleiter: BO Ratheiser
Mannschaftsstärke: 12 Mann + FF

Eingesetzte Kräfte:

Eingesetzte Fahrzeuge:

KDOF,  Organisation: Berufsfeuerwehr || TANK 1,  Organisation: Berufsfeuerwehr || TANK 300,  Organisation: Berufsfeuerwehr || GSF,  Organisation: Berufsfeuerwehr || TANK 14,  Organisation: FF 4 Haidach || LF 14,  Organisation: FF 4 Haidach || WIF 3,  Organisation: Berufsfeuerwehr || LF 17,  Organisation: FF 7 St. Martin

Einsatzbericht:


Vorgefundene Lage:

Auf der Freistrecke Atschalas in Fahrtrichtung Italien ist ein Sattelzug auf einen ihm davor stehenden Sattelzug aufgefahren. Ladegut (Akkumulatoren ca. 27 t) gefüllt mit Schwefelsäure liegen beschädigt auf der Fahrbahn und auf dem Sattelaufleger. Eine erhebliche Menge an Schwefelsäure rinnt auf die Fahrbahn. Von der Zugmaschine treten Betriebsmittel aus.



Getroffenen Maßnahmen:

Es wurden bei diesem Unfall keine Personen eingeklemmt. Die auf der Fahrbahn befindliche Batteriesäure wurde als Erstmaßnahme mit Bindemittel gebunden. Der Landeschemiker wurde alarmiert. Die auf der Fahrbahn und am Sattelaufleger liegenden Akkumulatoren wurden mit einem Schaufelbagger der ASFINAG auf Gefahrstoffmulden verladen. Da die Akkumulatoren sehr sperrig waren, mussten diese händisch auf die Baggerschaufel gehoben werden. Im Zuge der Verladearbeiten wurden 3 Einsatzkräfte trotz Sicherheitsmaßnahmen (Helmvisier und Schutzhandschuhe) durch spritzende Schwefelsäure am Auge verletzt. Alle drei Einsatzkräfte wurden Erstversorgt und mit dem Roten Kreuz ins Krankenhaus transportiert. Das Abladen der auf dem Sattelaufleger verbliebenen Akkumulatoren erfolgte von zwei Einsatzkräften in Schutzstufe 2. Nach dem Entladen des Sattelauflegers wurde die Ladefläche mit Wasser abgespült. Die LKW Züge wurden durch Abschleppunternehmen abtransportiert. Nachdem die Fahrbahn durch die Kehrmaschine der ASFINAG und den Tanklöschfahrzeugen (Tank 1, Tank 14)  gewaschen wurde, konnte die Autobahn wieder freigegeben werden.

Die FF Hauptwache stand während dieses Einsatzes in Bereitschaft.

Wichtiger Hinweis: Auf unserer Internetseite berichten wir ausführlich (also auch mit Bildmaterial) über unser Einsatzgeschehen. Bilder werden erst gemacht, wenn das Einsatzgeschehen dies zulässt! Es werden keine Bilder von Verletzten oder Toten gemacht oder hier veröffentlicht! Sollten Sie Einwände gegen die hier veröffentlichen Fotos oder Berichte haben, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an unseren Webmaster.