Chlorwasserstoffaustritt

Einsatzkategorie: Schadstoffunfall

Einsatzort: Josef-Sablatnig-Straße
Datum: 18.09.2017
Alarmierungszeit: 11:38 Uhr
Einsatzende: 15:15 Uhr
Alarmierungsart: Telefon
Einsatzleiter: BO Otto Sommer
Mannschaftsstärke: 17 Mann+FF

Eingesetzte Kräfte:

Eingesetzte Fahrzeuge:

KDOF,  Organisation: Berufsfeuerwehr || TANK 1,  Organisation: Berufsfeuerwehr || TANK 2,  Organisation: Berufsfeuerwehr || TANK 3,  Organisation: organisation || TANK 300,  Organisation: Berufsfeuerwehr || GSF,  Organisation: Berufsfeuerwehr || TANK 13,  Organisation: FF 3 St. Georgen am Sandhof || KLF 13,  Organisation: FF 3 St. Georgen am Sandhof

Einsatzbericht:

Vorgefundene Lage:
Aus einem Tanksattelzug mit der Gefahrgutbezeichnung 1789 (Chlorwasserstoff) tritt rauchend das geladene Medium im Heckbereich aus. Die Transportpapiere zeigen eine 37%ige Salzsäure als Ladung. Der Landeschemiker wurde informiert.

Getroffene Maßnahmen:
Eine Untersuchung unter Chemieschutzanzug ergab ein Leck im Bereich des Auslassstutzens direkt unter dem Kessel. Es wurde versucht das Leck mit einer Densobinde abzudichten. Der Sattelzug konnte aufgrund eines technischen Defekts der Achse nicht weiterfahren, daher musste die Ladung vor Ort in einen Ersatztank umgepumpt werden. Die inzwischen eingetroffene Betriebsfeuerwehr der Chlorfabrik Brückl (TUIS) organisierte einen Ersatztanksattelzug. Gemeinsam mit der BTF konnte die Salzsäure umgepumpt werden. Nach dem Umpumpen fand die Reinigung der Fahrbahn und des Tanksattelauflegers statt, um eine weitere Kontamination während des Transportes zu verhindern. Der defekte Tanksattelzug wurde unter Begleitschutz der Betriebsfeuerwehr nach Brückl zur Reinigung überstellt. Die Dekontamination des Chemieschutztrupps fand vor Ort statt und das Dekontaminationszelt ist zur Reinigung auf die BF-Wache gebracht worden.

Atemschutzrettungstrupp FF St. Georgen.

Die FF Hauptwache, FF St. Peter und die FF Wölfnitz standen während dieses Einsatzes in Bereitschaft.

Wichtiger Hinweis: Auf unserer Internetseite berichten wir ausführlich (also auch mit Bildmaterial) über unser Einsatzgeschehen. Bilder werden erst gemacht, wenn das Einsatzgeschehen dies zulässt! Es werden keine Bilder von Verletzten oder Toten gemacht oder hier veröffentlicht! Sollten Sie Einwände gegen die hier veröffentlichen Fotos oder Berichte haben, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an unseren Webmaster.